Der Teufel steckt im Detail

Wer im Haushalt Strom sparen möchte, sollte sich ganz genau mit seinem Nutzungsverhalten, seinen Gewohnheiten und dem Energiegebrauch der Geräte auseinandersetzen. Den größten Stromverbrauch erzeugen oftmals Kleinigkeiten, an die der Verbraucher so nie denken würde. Durch den Vergleich von Stromtarifen können Verbraucher ebenfalls effizient Strom sparen.

Auch wenn viele Verbraucher ihre Kaufentscheidung vom Preis des Gerätes abhängig machen, sollten sie dennoch überlegen, welche Vorteile energieeffiziente Geräte auf Dauer bringen, obwohl die Anschaffung kurzfristig teurer ist. Ein gutes Indiz dafür sind Etikette, die über Energieverbrauchsklassen den Energiebedarf der Geräte angeben. Als besonders effizient gelten Geräte mit dem „Blauen Engel“, dem EU-Umweltzeichen, dem „Energy Star“ oder dem TCO-Prüfzeichen.

Die meisten unnötigen Stromkosten werden von Geräten verbraucht, die im Standby-Modus sind. Allein in Deutschland werden dafür pro Jahr vier Milliarden Euro ausgegeben. Den Verbrauchern wird eine abschaltbare Steuerleiste empfohlen, um die Geräte komplett vom Stromnetz zu nehmen, wenn sie nicht gebraucht werden.

Kühl- und Gefrierschränke sollten nicht neben Heizkörpern oder an Stellen mit starker Sonneneinstrahlung stehen. Beide Geräte verbrauchen ohnehin schon ein Fünftel des Stromverbrauches im Haushalt. Auch warmes Essen sollte erst abkühlen, bevor es in den Kühlschrank gestellt wird.

Waschen ist genau wie das Kühlen von Lebensmitteln unumgänglich. Aber auch hier gibt es Tricks zum Stromsparen. Das Fassungsvermögen der Maschinen sollte möglichst gut ausgenutzt werden und die Wäsche mit einer geringen Temperatur gewaschen werden. 30 Grad-Wäschen erhalten Form und Farbe der Kleidung, können aber genauso gründlich wie eine 60-Grad-Wäsche reinigen. Die Wäsche sollte zum Trocknen am besten draußen aufgehangen werden. Trockner sollten gemieden werden, ihr Stromverbrauch ist immens.

Kleine Handkniffe in der Küche können auch zum Stromsparen beitragen. Auf das Vorheizen des Backofens kann verzichtet werden. Der Geschirrspüler sollte erst angestellt werden, wenn er wirklich voll ist und ein Herd mit Induktionskochfeld ist eine energieeffiziente Investition, die sich auf Dauer lohnt.